Biogasrübe FarmSaat AG

Biogasrüben

 

Klima
Die Biogasrübe ist an ein warm gemäßigtes, nicht zu feuchtes Klima angepasst. Die Vegetationszeit beträgt 180-220 Tage.

 

Boden und Standort
Eine gleichmäßige Bodenstruktur ist für die Biogasrübe wichtig. Tiefgründige, struckturstabile Lössböden aber auch Sandböden sind besonders geeignet. Der Boden sollte möglichst steinfrei und nicht staunass sein. Der Saathorizont ist möglichst feinkrümlig zuhalten.

 

Aussaat
Bei einer guten Witterung beginnt der Aussaatzeitpunkt im März. Spätestens bis Mitte April sollte die Biogasrübe in der Erde sein. Die Saattiefe liegt bei 2-3 cm. Auf eine gute Rückverfestigung sollte geachtet werden. Die Bestandesdichte kann je nach Standort zwischen 80.000 und 100.000 Pflanzen pro Hektar variieren.

 

Düngung
Eine ausreichende Versorgung mit Nährstoffen und Wasser ist für die Biogasrübe wichtig. Sie besitzt einen hohen Bedarf an Mikro- und Makronährstoffen. Stickstoff hat hierbei den größten Einfluss auf Ertrag und Qualität. Der Grundnährstoffbedarf richtet sich nach den Ertragserwartungen und wird nach Entzug bestimmt.

 

Unkrautregulierung
Die Biogasrübe besitzt eine verhaltene Jugendentwicklung und einen verzögerten Reihenschluss. Eine Unkrautregulierung im 2-6-Blattstadium ist deshalb besonders wichtig. Die Wirkung der Herbizide ist unbedingt zu beachten. Bei unzureichender Unkrautregulierung sind Totalausfälle möglich.

 

Krankheiten und Schädlinge
Krankheiten und Schädlinge spielen eine entscheidende Rolle für die Ertragsbildung und den gesamten Wachstumsverlauf der Biogasrübe. Rizomania, Rhizoctonia sowie diverse Blattkrankheiten können je nach Befallsstärke zu erheblichen Ertragsausfällen führen. Auch Schädlinge wie Nematoden, Mäuse oder verschiedene Insekten können bei der Biogasrübe starke Schäden verursachen.

 

Ernte
Die Rodung der Rüben erfolgt von Mitte September bis Mitte Oktober. Die Erntemengen können hier starken Schwankungen je nach Jahr und Bestand unterliegen. Ziele sind hohe Trockenmasseerträge und hohe Methanerträge je Hektar

 

Einsatz in Biogasanlagen
Der Vorteil der Biogasrübe liegt in ihren hohen Zuckergehalten. Diese führen zu einer schnellen Fermentation. Je nach Anlagentyp und Eintragungssystem können ganze Rüben, Rüben-Schnitzel, Rübenbrei oder Mischsilagen eingesetzt werden. Generell ist eine Zerkleinerung der Rüben ratsam. Je feiner die Zerkleinerung, desto schneller findet eine Umsetzung im Fermenter statt. Ein möglichst geringer Erdanhang durch Glattschaligkeit ist von Vorteil bei der Sortenwahl. Vor der Weiterverarbeitung sollte eine Reinigung und Entsteinung der Rüben erfolgen. Ton- und Schluffpartikel stellen ein geringeres Problem als Sand da, da diese zum Großteil in der Schwebe sind und mit ausgetragen werden. Sand hingegen neigt zur Sedimentation. Die Entsteinung ist besonders wichtig und kann durch eine geeignete Standortwahl vorab beeinflusst werden.

Unsere Biogasrübe JANKA liefert hohe Trockenmasseerträge für einen hohen Methanertrag sowie gute Rode- und Verarbeitungseigenschaften aufgrund ihrer glatten Schale.

Unsere Sorten

JANKA

JANKA

Stark im Methanertrag!