Soja – Sorgt für Nachwuchs!

Sorgt für Nachwuchs

Die Sojabohne stammt aus China und zählt botanisch zu den Leguminosen. In den letzten Jahren intensivierten viele europäische Züchter ihre Arbeit mit der Sojabohne. Hieraus resultieren neue frühe Sorten welche an die hiesigen klimatischen Bedingungen angepasst sind.

sojabohne

Klima

Sehr frühe Sorten der Reifegruppe (000) wie unsere Sorte OBELIX eignen sich für Körnermaislagen K 230–250 sowie Nicht-Gunststandorte. Selbst in nördlichen Regionen, wie Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, führen 000-Sorten zu außerordentlich guten Ergebnissen.

Boden und Standort

Ideal sind leichte, gut erwärmbare Böden mit guter Wasserführung. Auf trockenen Standorten ist eine Beregnung erforderlich. Steinige Böden sind ungeeignet aufgrund der niedrigen Drusch- tiefe bei der Ernte.

Düngung

Phosphor, Kali und Magnesium müssen nach Nährstoffentzug gedüngt werden. Eine Stickstoff-Startdüngung ist nicht notwendig, sie würde die Knöllchenbildung ausbremsen.

Unkrautregulierung

Die Eindämmung von Unkräutern ist entscheidend für den Anbauerfolg, da Soja eine langsame Jugendentwicklung und einen späten Bestandesschluss aufweist.

Ernte und vermarktung

Die Ernte findet ab Mitte September bis Oktober statt. Die Blätter sind gelb bzw. meist abgefallen. Die Körner rascheln in den Hülsen. Die ideale Kornfeuchte zum Dreschen sind 14–20%. Eine Lagerung ist ab 13% möglich. Durch die hohen Fettgehalte (18–20%) sowie hohen Eiweißgehalte von ca. 40% stellen in Deutschland produzierte Sojabohnen ein hochwertiges GVO-freies Lebens- und Futtermittel dar.

Eigenschaften

  • Reife vergleichbar mit Körnermais K 230–250

  • 60–70 Pfl./m²

  • Frühe und sichere Kornausreife bei geringer Kornfeuchte zur Ernte

  • Ausgesprochene Frohwüchsigkeit

  • Abreife ohne Verzögerung

  • Enorme Kältetoleranz zur Blüte

  • Sehr gute Standfestigkeit

  • Guter Eiweißgehalt