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Feld mit Hybridroggen

Hybrid­roggen von farmsaat

Bei Aussaat auf sandigen Böden, bei Staunässe oder unmittelbar nach Starkregen ist Vorsicht geboten hinsichtlich der Verträglichkeit mit Flufenacet-haltigen Produkten.

Zu den gängigen Wirkstoffen gehören: Aclonifen, Cloquintocet- mexyl, Chlortoluron, Clodinafop- propargyl, Diflufenican, Florasulam, Flufenacet, Fluroxypyr, Halauxifen -methyl, Iodosulfuron, Mesosulfuron, Pinoxaden, Propoxycarbazon, Prosulfocarb, Pyroxsulam und Thifensulfuron. Beachten Sie die Produktinformationen des Herstellers.

Roggen benötigt in der Regel weniger Fungizide als Weizen oder Gerste. Die Ertragskomponenten bei Roggen sind sehr spezifisch: Der Stängel trägt fast 60 % zum Gesamtertrag bei, die Ähre über 20 %.

Die wichtigsten Krankheiten im Roggenanbau sind Braunrost (Puccinia recondita f. sp. Secalis), Mehltau, Rhycosporium und gelegentlich Schneeschimmel (Microdochium nivale).

Die unten beschriebenen, zeitlich abgestimmten Anwendungen gewährleisten eine optimale Wirksamkeit des Fungizids.

  • BBCH 29–30:
    Frühsaisonbekämpfung (Rhycosporium, Mehltau, Schneeschimmel , Braunrostinfektionsdruck)
  • BBCH 39–47:
    Schützt die unteren Blätter und in der mittleren Vegetationsperiode gegen Braunrostinfektion​.
  • BBCH 51–59*:
    Schützt in der Kornfüllphase gegen Braunrost.

*Für GPS-gestützte Silageernte ist keine Anwendung erforderlich.

Zu den gängigen Wirkstoffen gehören: Azoxystrobin, Benzovindiflupyr, Cyflufenamid, Cyprodinil, Fenpicoxamid , Fenpropidin, Fluopyram , Fluoxastrobin , Fluxapyroxad, Folpet. Mefentrifluconazol , Metconazol, Metrafenon, Proquinazid, Prothioconazol, Pyraclostrobin, Spiroxamin, Tebuconazol. Beachten Sie die Produktinformationen des Herstellers.

Wo passt Hybridroggen in meine Fruchtfolge?

Böden mittlerer bis hoher Fruchtbarkeit (Gesamtniederschlag < 800 mm):

  • Körnerroggen benötigt eine Gesamtstickstoffversorgung von ca. 150–170 kg/ha N
  • Roggen lässt sich gut in die Getreidefruchtfolge nach Winterweizen oder Wintergerste integrieren. Er dient als ressourcenschonende zweite oder dritte Getreideart.
  • Es ist darauf zu achten, dass Roggen nicht auf Lehmböden angebaut wird, da dort Schneckenfraß zu Ertragsverlusten führen kann.

Mittlere bis geringe Fruchtbarkeit oder saure Böden (Gesamtniederschlag < 550 mm):

  • Hybridroggen ist eine ideale Erstgetreideoption für leichte Böden, die kein hohes Ertragspotenzial aufweisen.
  • Roggen benötigt im Durchschnitt etwa 20–25 % weniger Wasser als Winterweizen.
  • Der Gesamtstickstoffgehalt ist ebenfalls deutlich geringer (ca. 100 kg/ha).

Vermeiden Sie den kontinuierlichen Roggenanbau:

  • Um die Bildung von Mutterkorn zu vermeiden, sollten nicht mehr als zwei Roggenernten nacheinander angebaut werden.
  • Es wird empfohlen, durch Pflügen die Mutterkornsklerotien zu vergraben.

Zusammengeführte Quellen: Landwirtschaftskammern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bauernverband Mecklenburg-Vorpommern, Landesregierung Brandenburg, COBORU, COCERAL, PROPLANTA, BASF, USDA Foreign Agricultural Service, EUROSTAT, YARA, ARMIR Agencja Restrukturyzacji i Modernizacji Rolnictwa, Statistische Daten des Bundes und der Länder, GeoBasis-DE / BKG, DESTATIS Statistisches Bundesamt, SEGES SortInfo , Freie Universität Berlin, All About Feed, V. Wilke, EU Emissions Trading System (ETS2), Produktionsstandort Schwedt (Brandenburg) VERBIO Schwedt GmbH