Maissilage aus Silomaissorten von farmsaat: Mehr drin als man denkt!

„Weniger reinstecken, mehr rausholen!“, das ist das Credo unserer Silomaissorten für die Maissilage.

Dass wir Worten auch Taten folgen lassen, bestätigt eine Feldstudie zur Silagequalität, die im Winter 2019/2020 in Zusammenarbeit mit dem Rock River Laboratory Europe mit Sitz in Heiddorf (Mecklenburg-Vorpommern) durchgeführt wurde. Die Untersuchung hat ergeben, dass bei gleicher Futtermenge Silagen mit farmsaat-Silomais

  • die Tierleistung deutlich erhöhen und
  • die Summe der verdaulichen Inhaltsstoffe (TDN) größer ist.

Die besondere Qualität unserer Silomaissorten führt demnach nachweislich zu einer höheren Gesamtverdaulichkeit, welche sich wiederum positiv auf die Menge der benötigten Futtermasse auswirkt und so zur wichtigen Stellschraube bei der Gesamtwirtschaftlichkeit des Betriebes wird.

Kuh
Grafik: Gesamtverdaulichkeit der farmsaat-Genetik

Unsere Maissilagen sind gut für Tier und Betrieb

Wie die Grafik verdeutlicht, ist die Gesamtverdaulichkeit der Maissilage aus farmsaat-Mais höher. Wer also seinen Tieren nicht nur eine nährreiche Silage geben möchte, sondern zugleich auch eine Ertragssteigerung erzielen und effizienter wirtschaften möchte, ist mit unseren Maissorten bestens beraten. Bezogen auf das einzelne Tier in der Milchwirtschaft oder im Mastbetrieb bedeutet das: Entweder wird weniger Futter für dieselbe Leistungsverdauung benötigt oder aber bei gleicher Futtermenge mehr Leistung erbracht!

Egal wie man es also dreht und wendet: Maissilagen aus unseren Maissorten erhöhen die Gesamtleistung und senken die Kosten. Denn weniger Futterbedarf bedeutet weniger Anbaufläche, was wiederum geringere Stückkosten für die Herstellung von Fleisch und Milch nach sich zieht. Und das heißt mehr Gewinn für den landwirtschaftlichen Betrieb!

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Maissilage aus Silomais: Häufige Fragen kurz beantwortet

Was ist Maissilage?

Maissilage ist eine Silage, die aus der ganzen Maispflanze gewonnen wird. Für die Erzeugung von Maissilage spielt die Sortenauswahl eine entscheidende Rolle, denn nicht jede Maissorte ist gleichermaßen gut für die Silomais-Nutzung geeignet. Mit Ende der Teig- bzw. zu Beginn der Mehlreife wird der oberirdische Teil der Maispflanze mittels eines Maishächslers geerntet und 0,5 bis 5 cm große Stücke zerkleinert. Liegt der Anteil an Trockenmasse über 30 %, werden die Maiskörner in der Erntemaschine durch Zuschalten eines Kornzertrümmerers (Corn Cracker) zerquetscht und zerrieben.

Wie entsteht Maissilage?

In Fahrsilos wird das Erntegut verdichtet und unter einer Folie bis zur Verwendung luftdicht gelagert. Dieses Herauspressen von überschüssiger Luft sowie der luftdichte Verschluss sind von entscheidender Bedeutung für die Erzeugung von Maissilage, da sonst der aerobe Abbau des Erntegutes durch Pilze und Bakterien nicht unterbunden wäre. So gelagert setzt – bedingt durch den Sauerstoffmangel unter der Folie und den Restzucker im Erntegut – in der Silage die Milchsäuregärung, welche dadurch angesäuert und haltbar gemacht wird.

Wozu wird Maissilage verwendet?

Maissilage wird zum einen als Grundfutter für Wiederkäuer eingesetzt, insbesondere für Rinder. Diese können nicht nur die nahrhaften Bestandteile der Maiskörner, sondern auch zum Teil die schwerer zugänglichen Faserstoffe für ihren Energiehaushalt nutzen. Zum anderen wird Maissilage auch als Corn-Cob-Mix (CCM) für die Schweinemast genutzt. Die Silage wird in diesem Fall allerdings nur aus den Kolben und nicht aus der kompletten oberirdischen Pflanze gewonnen. Siliert werden folglich nur die Spindel und Körner. Ein dritter Verwendungszweck der Maissilage ist die Biogasherstellung. So ist in deutschen Biogasanlagen silierter Mais der mit Abstand am häufigstens eingesetzte natürliche Rohstoff für die Erzeugung von Biogas.

Warum ist Maissilage ein besonderer Energielieferant?

Maissilage ist dank der in den Maiskörnern enthaltenen Stärke ein echter Energielieferant. Wurde der Silomais im mehlfreien Zustand geerntet, ist die Maisstärke langkettig. Das hat den Vorteil, dass die Stärke nicht schon im Magen, sondern erst im Darm aufgeschlossen wird. Davon profitieren besonders Rinder, die als Wiederkäuer ihre Nahrung nur grob im Pansen zerkleinern, folglich unzerkleinerte Maiskörner nicht aufschließen können und diese letztlich unverdaut wieder ausscheiden würden.