Futtermais anbauen: Vom idealen Aussaattermin bis zur Mais-Düngung

Im Sommer und Herbst kann der Eindruck gewonnen werden, dass auf den meisten Anbauflächen in Deutschland Mais angebaut wird. Das zeigt: Als Nutzpflanze Mais anzubauen (z.B. Energiemais) ist für die Landwirtschaft nahezu unverzichtbar. Damit Maispflanzen optimal wachsen und einen hohen Ernteertrag liefern, müssen diverse Faktoren beachtet werden. Von der bewusst gewählten Fruchtfolge über den idealen Standort und die Bodenvorbereitung, Wahl des korrekten Maissaatgutes bis hin zur passenden Aussaat, Düngung und einem zuverlässigen Pflanzenschutz ist viel zu beachten. Auch gilt es zu entscheiden, ob statt klassischem Maissaatgut ökologisches Saatgut gewählt werden soll.

Körnermais, Silomais und Co: Die verschiedenen Nutzungsrichtungen von Maispflanzen

Mais wird in Deutschland für verschiedene Nutzungen angebaut. Mehr als die Hälfte der Anbaugebiete in der Bundesrepublik produzieren durch den Anbau von Körner- und Silomais Mais als Viehfutter. Auch der Corn-Cob-Mix wird als Tierfutter produziert. Neben der Herstellung für Futterzwecke, wird Mais auch energetisch genutzt, indem dieser im Speziellen in Biogasanlagen zur Gewinnung von Energie gebraucht wird. Hier findest du alles Wissenswerte über die unterschiedlichen Nutzungsrichtungen und viele Tipps zum Anbau:

Standort- und Sortenauswahl beim Maisanbau

Zwar stellen Maispflanzen eher geringe Ansprüche an den Standort. Trotzdem sollten Bodenstruktur und Bodenbeschaffenheit, Klima und Standortfaktoren für den Anbau der Maissorte geeignet sein, um einen möglichst großen Ernteerfolg zu ermöglichen. Was es zu beachten gilt, erfährst du hier: Standortwahl im Maisanbau

Hingegen ist die Wahl der richtigen Maissorte abhängig von vielen verschiedenen Faktoren. Für eine hohe Ertragsleistungen und eine gesicherte Abreife bei bester Qualität sollten Maissorten gewählt werden, die passenden Sorteneigenschaften bieten bezogen auf Nutzungsrichtung, Standort und klimatische Bedingungen. Hier findest du nützliche Hinweise: Sortenwahl im Maisanbau

Prävention beim Kauf von Maissaatgut: Gebeizt für den besten Schutz

Wenn du ein gesundes Wachstum und eine reichhaltige Futtermais-Ernte gewährleisten möchtest, schaffst du mit MAISBEIZEN die ideale Grundlage. Wer darauf achtet, dass die Maiskörner bereits im Boden und die Pflanzen in ihrer Jugendphase vor Schädlingsbefall und Auflaufkrankheiten geschützt werden, bietet allen Saatmais-Sorten die besten Voraussetzungen.

Du kannst unser Futtermais-Saatgut mit der Standardbeizung erhalten. Wir bieten zusätzlich unsere Premiumbeize an, die einen Schutz vor Vogelfraß enthält. Dabei schützt diese Beizformulierung „Cornguard + Korit“ nicht nur gegen das Abfressen von Vögeln, sondern auch gegen pilzliche Schadorganismen. Damit sind die Maispflanzen auch bei ungünstiger Witterung gegen Pilze geschützt.

Passende Bodenvorbereitung und korrekte Aussaat für Ernteerfolg

Wird vor der Aussaat von Maissaatgut darauf geachtet, die passende Bodenstruktur zu wählen oder vorzubereiten, so ist dies die beste Ausgangslage für ein erfolgreiches Wachstum von kräftigen Maispflanzen. Auch kann so der Befall mit gefürchteten Maiskrankheiten vermieden bzw. eingedämmt werden. Auch bei der Aussaat gilt es einige Punkte zu beachten z.B. die Wahl einer möglich idealen Bestandsdichte bzw. Aussaatmenge. Alles, was es zu den genannten Punkten zu wissen gilt, ist hier zusammengefasst: Bodenbearbeitung, Aussaat und Bestandsdichte

Mais-Aussaattermin korrekt wählen und dabei von der farmsaat-Sortenvielfalt profitieren

Bei der Maisaussaat gilt der Spruch: „So früh wie möglich, so spät wie nötig“. Da farmsaat Ihnen viele verschiedene Maissorten anbietet – von sehr frühen Sorten bis zu mittelspäten Sorten – ist natürlich auch die Auswahl der für deinen Standort passenden Maissorte wichtig. Prinzipiell gilt immer: Zu beachten ist stets der für die Maissorte angegebene Aussaatzeitpunkt. Natürlich ist auch die Witterung des entsprechenden Jahres zu bedenken.

Wenn gängige Bedingungen vorherrschen, kann die Aussaat im Regelfall ab Mitte April bis Mitte Mai stattfinden. Wichtig ist, dass der Boden warm, tragfähig und gut abgetrocknet ist. Die Temperatur des Bodens sollte etwa 8-10 °C erreicht haben. Während der Jugendentwicklung sollten Temperaturen von über 10 °C vorherrschen, damit chlorotischer Blattflecken vermieden werden.

Nährstoffbedarf im Maisanbau: Düngung einsparen, wo es geht

Maispflanzen sind gute Stickstoffverwerter. Daher wird der sich im Boden befindliche Stickstoff im Vergleich zu anderen Kulturen sehr effizient genutzt. Dennoch ist eine ertrags- und standortgerechte Düngung nötig, um den Nährstoffbedarf zu decken. Wenn du Düngemittel vor der Saat ausbringst, sollten diese flach eingearbeitet werden (nicht untergepflügt werden). Nach der Saat kannst du den Dünger nah am Boden zwischen den Reihen zuführen. Hier erfährst du mehr zur Düngung von Futtermais.

Fruchtfolge im Maisanbau

Wird Jahr für Jahr auf der gleichen Fläche wiederkehrend Mais angebaut, so wirkt sich diese ständige Selbstfolge negativ auf den Ernteerfolg aus. Wer stattdessen auf einen Zwischenfruchtanbau setzt, schafft sich dadurch gleich mehrere Vorteile. Wie eine Fruchtfolge im Maisanbau angelegt werden sollte und wer ideale Fruchtfolgepartner für Maispflanzen sind, kannst du hier nachlesen: Zwischenfruchtanbau im Maisanbau

Unkraut, Erkrankungen und Schädlinge vermeiden

Das Thema Pflanzenschutz ist ein wichtiges Feld im Rahmen des Maisanbaus. Ein hoher Unkrautdruck kann den Ernteerfolg stark schmälern. Auch Maiskrankheiten treten in den letzten Jahren vermehrt auf wie etwa Stängel- und Kolbenfäule oder Blattfleckenkrankheiten. Besonders gefürchtet ist der Befall mit Schädlingen wie dem Maiszünsler oder dem Maiswurzelbohrer. Informiere dich hier über einen passenden Pflanzenschutz im Maisanbau.

Der richtige Erntezeitpunkt

Je nachdem welche Nutzungsart beim Anbau von Mais angestrebt wird, variiert auch der Erntezeitpunkt. So macht es einen Unterschied, ob z.B. Körnermais, Silomais oder Corn-Cob-Mix produziert werden soll. Um eine möglichst reichhaltige und hohe Ernte erreichen zu können, findest du hier alles Wissenswerte zum richtigen Erntezeitpunkt für Mais.

Bewässerung beim Maisanbau: Wasserbedarf wird produktiv von Futtermaispflanzen genutzt

Maispflanzen zeigen eine günstige Wasserverwertung, indem Mais besonders viel Biomasse pro Liter Wasser erzeugt. Diese Kultur gilt daher als sparsam verbrauchende Futterpflanze.

Beim Anbau von Mais ist eine verbesserte Speicherung von Niederschlagswasser durch eine stärkere Infiltration zu empfehlen. Zudem solltest du einen unproduktiven Oberflächenabfluss vermeiden. Da die Sommer immer trockener werden, spart die Wahl einer Maissorte mit hoher Trockentoleranz Ihnen Wasser ein. Interessant zu wissen ist außerdem, dass Mais nicht in allen Wachstumsstadien gleichermaßen auf das Fehlen oder den Mangel an Wasser reagiert. Nach dem Keimen der Maispflanzen und der Ausbildung erster Blätter, können diese Wassermangel eine relativ lange Zeit vertragen.

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