Standortwahl im Maisanbau

Insgesamt stellt Mais nur geringe Ansprüche an den Standort. Dennoch gilt: Um den möglichst passenden Standort für den Anbau von Mais zu bestimmen, müssen vor allem Böden, Witterung und Klima betrachtet werden. So gibt es im Maisanbau Standorte, die sich nicht gut oder gar nicht für den Anbau dieser Pflanze eignen. Zum einen sind Böden, die eine Durchwurzelung nicht gewährleisten können, weniger geeignet, da die Nährstoff- und Wasserversorgung nicht ausreichend ist. Zum anderen sind verdichtete Böden, die zu Staunässe neigen, nicht zu empfehlen, da die nötige schnelle Erwärmung im Frühjahr nicht ausreichend ist.

Idealer Boden für den Maisanbau

Bodenstruktur/Bodenbeschaffenheit

Beim Anbau von Mais ist die Bodenart weniger entscheidend. Wichtig ist, dass die Bodenstruktur passend gewählt oder angelegt ist. Während Maispflanzen auf die Verdichtung von Boden empfindlich reagieren, erreichst du, mithilfe einer gleichmäßigen, günstige Bodenstruktur, eine tiefe Durchwurzelung der Erde. Dies gewährleistet eine gute Wasser- und Nährstoffversorgung des Maises. Auch kann der Boden sich so schnell erwärmen. Da Mais zu den tropischen Kulturen gehört und damit Wärme benötigt, ist eine rasche Erwärmung des Bodens im Frühjahr nötig. Unter diesen Voraussetzungen kann eine schnelle Keimung, ein hoher Feldaufgang und eine zügige Jugendentwicklung erreicht werden.

Ist ein Boden zu verdichtet, entsteht in der Folge ein Sauerstoffmangel im Boden. Auch Erosion und Verschlämmung sowie ein eingeschränktes Wachstum der Wurzeln sind Probleme, die auftreten. Außerdem wird der Aufstieg des Bodenwassers unterbrochen. Nährstoffmangel mit einhergehendem verkümmertem Wuchs und Verfärbungen der Blätter sind die Folgen. Dies führt zu einer spürbaren Ernteeinbuße.

Maßnahmen gegen Verdichtungen

Wichtig ist es außerdem eine Bodenart zu wählen, die eine passende Verfügbarkeit von Nährstoffen und Wasser aufweist. Während sich beispielsweise leichte Böden schneller erwärmen, kommt es hier häufiger zu einem Mangel an Wasser. Schwere Böden hingegen erwärmen nur langsam und neigen zum Verkrusten. Grundsätzlich ist Folgendes zu sagen: Ein idealer Boden für den erfolgreichen Anbau von Mais ist:

  • nicht verdichtet
  • locker
  • krümelig

Temperatur/Klima

Wenn eine passende Temperatur erreicht wird, trägt dies entscheidend zum zuverlässigen Wachstum der Pflanzen bei. So sollte der Boden mindestens eine Temperatur von 8-10 °C aufweisen, um eine Keimung ermöglichen zu können. Fällt die Temperatur nur wenige Tage innerhalb der Jugendentwicklungsphase unter 10 °C, so hat dies Folgen: Chlorotische Verfärbungen der Blätter und Wachstumsdepressionen sind die Folgen. Auch im 4. bis 6. Blattstadium sollte Kältestress für die Pflanzen vermieden werden. Da sich in diesem Zeitraum essentielle Ertragskomponenten ausbilden (z.B. Blätteranzahl, Rispe, Kolben, etc.), führt eine zu kalte Temperatur zur Störung der korrekten Entwicklung. Dies zeigt sich jedoch erst im späteren Verlauf des Wachstums. Optimal ist eine Temperatur von ca. 30 °C für die jeweiligen physiologischen Prozesse.

Wassermangel während der Maisblüte kann zu vermindertem Wachstum bezogen auf Pflanzengröße und Korbenbildung führen. Während eine zu kalte Temperatur hinderlich ist, ist Hitzestress während der Blüte in Kombination mit geringer Luftfeuchtigkeit ebenfalls kontraproduktiv. Dies führt zu einer Verringerung der Fertilität der Pollen bis hin zur Sterilität der Pollen.

Treten im Herbst frühe Fröste auf, wird das Wachstum beendet. Da auch die physiologische Abreife stoppt, sterben die Maispflanzen in der Folge ab.

Demnach sind besonders folgende Standortfaktoren zu berücksichtigen:

  • Es sollte ein passendes Angebot an Nährstoffen und Wärme bezogen auf die einzelnen Wachstumsphasen geboten werden.
  • Der Anbaustandort sollte sich im Frühjahr ausreichend erwärmen.
  • Wasserzufuhr durch ausreichende Niederschlagsmengen im Laufe der Vegetation sind wichtig.

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