Die richtige Bodenvorbereitung ist Grundstein für einen erfolgreichen Sojaanbau

Bodenvorbereitung im Sojaanbau

Ein lockeres, feinkrümeliges und unkrautfreies Saatbett ist eine ideale Grundlage. (Bild: stock.adobe.com – pavlobaliukh)

Wenn du dich für einen Anbau von Soja entschieden hast, steht als nächstes vor der Aussaat die passende Bodenvorbereitung an. Je besser der Boden aufbereitet ist, desto optimalere Voraussetzungen bieten sich der Pflanze zum Gedeihen.

Nachfolgend findest du alle wichtigen Informationen rund um den perfekten Boden für den Anbau von Soja. Es wird darauf eingegangen, welche Ansprüche Sojapflanzen an den Boden stellen. Auch wird beleuchtet, welche Eigenschaften das ideale Saatbett aufweisen sollte und wie im Anschluss der Boden aufbereitet werden kann, um eine erfolgreiche Sojaernte zu begünstigen.

So sollte der Boden sein: Ansprüche der Sojapflanze

Soja stellt nur wenige Ansprüche und ist dementsprechend für viele Anbauflächen geeignet. Am wichtigsten ist eine gute Wasserversorgung. Aus diesem Grund empfehlen sich Böden, die eine gute Speicherkapazität von Wasser aufweisen.

Ideale Bodeneigenschaften beim Sojaanbau

Ideale Bodeneigenschaften beim Sojaanbau Weniger geeignete Bodenarten beim Sojaanbau
  • warm
  • leicht bis mittelschwer
  • tiefgründig
  • niedriger Stickstoffgehalt
  • Steinige Böden
  • Moorböden
  • Staunässe

Des Weiteren sollte die Erde einen pH-Wert von 6,5 bis 7 aufweisen. Das entspricht einem schwach sauren bis neutralen Wert.

Tipp: Ein Anbau von Soja auf steinigeren Böden ist durchaus auch möglich. Dann sollte allerdings direkt nach der Aussaat gewalzt werden.

Den Boden optimal vorbereiten für den Sojaanbau

Um es den Sojabohnen bei der Keimung so einfach wie möglich zu machen, empfiehlt sich eine gute Vorbereitung des Bodens. Dabei geht es vor allem darum, eine lockere, feinkrümelige Zusammensetzung zu schaffen. Achte zudem darauf, dass das Saatbett möglichst eben und unkrautfrei ist.

Hinweis: Auf eine zusätzliche Düngung mit Stickstoff oder Gülle sollte verzichtet werden, da die Sojabohne eine Körner-Leguminose ist. Das bedeutet, dass sie mit Knöllchenbakterien eine Symbiose eingeht und somit Stickstoff in der Erde bindet.

Tipp: Ein Anbau von Soja lohnt sich vor allem auch, wenn auf derselben Fläche zuvor Pflanzen standen, die einen hohen Stickstoffbedarf haben. Dann sind die N-Vorräte im Boden weitestgehend aufgebraucht und die Fläche eignet sich umso besser für den Anbau von Soja.

Wenn du jedoch weißt, dass dein Boden recht nährstoffarm ist, dann kannst du etwas Mist ausbringen. Sinnvoll ist zudem eine Mobilisierung von Phosphor. Außerdem ist eine Unkrautkur möglich.

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